Eine über ein halbes Jahrhundert lange Erfolgsgeschichte, mit den Menschen im Mittelpunkt.
Für uns war klar: Das 50-jährige Firmenjubiläum sollte gebührend gefeiert werden. Alles war bereit: Logo, Einladungen, Programm, Speiseplan, Personal. Aber dann kam, wie für viele, die Pandemie und legte alles lahm. Und das Warten begann und hielt an. Aber nicht vergeblich.
Drei Jahre später, am 2. Juli 2023, konnte Comel endlich feiern. Es tat es im großen Stil, mit einer Veranstaltung, die tiefe Emotionen, wohlverdiente Auszeichnungen und einen zukunftsgerichteten Blick vereinte. Das Logo der Feier war anders. Es wurde um ein Zeichen ergänzt, das weit mehr aussagt als ein bloßer Zeitverzug: 50+3. Drei Jahre, die den Wunsch verstärkt haben, diesen wichtigen Meilenstein mit allen gebührend zu feiern.
Ein unvergesslicher Tag
Bereits am frühen Nachmittag wurde das Werk von Comel zum Ort für Begegnungen, Feiern und Erinnerungen. Über 1000 Personen nahmen daran teil: Angestellte, ehemalige Mitarbeiter, Freunde, Kunden, Lieferanten und Vertreter der Institutionen. Auch die drei Teams der Gruppenunternehmen waren anwesend: Comel, Maspica und Derrigal.
Ein bestens vorbereitetes und freundliches Team hieß die Gäste herzlich willkommen. Die Produktionskette wurde durch eine sehr originelle und mitreißende Idee veranschaulicht: Ein Zug durchquerte die verschiedenen Abteilungen, während Großbildschirme und Kopfhörer allen die Möglichkeit gaben, die Geschichte, die Werte und den Stolz auf die Produktion von Comel hautnah mitzuerleben.
Wo alles seinen Anfang nahm
Ein Bereich der Veranstaltung war wie eine kleine Firmenausstellung eingerichtet worden, um dem Besucher die Stärke und Wärme der ersten Jahre nahe zu bringen: bisher unveröffentlichte Fotos, Originaldokumente, die erste Produktionsanlage und sogar die erste ausgestellte Rechnung! Eine Wand würdigte die grundlegenden Etappen des Unternehmens, während über immersive Bildschirme Bilder in Form einer visuellen Erzählung flossen, deren Anfangsdatum das Jahr 1970 war.
Es war die Geschichte von Luigino, seinem handwerklichen Geschick und seinen großen Träumen, und von seinen ersten Mitarbeitern – Frauen und Männer, die an die Vision einer Werkstatt, die im Laufe der Zeit zu einem echten Bezugspunkt in der Industrie geworden wäre, geglaubt hatten.
Jede Einzelheit spiegelte die Bodenständigkeit wider: die Leidenschaft für gut gemachte Arbeit, die bewältigten Hürden und die tagtäglich erkämpften Siege.
Diese Entwicklung berührte die Herzen der Wegbegleiter von damals und dient zugleich als Inspiration für alle, die heute im Unternehmen tätig sind.
die geschichteAuf dem Verladeplatz, der durch Blumenarrangements, Luftballons mit individuellem Logo und passend dekorierte Sitzbereiche in einen einladend grün-weißen Salon verwandelt worden war, erwartete die Besucher ein erstklassiger, exklusiver Empfang.
Echte Emotionen. Comel ist auch das.
Das Abendessen fand im 5.000 qm großen, feierlich gekleideten neuen Logistikwerk statt. Elegante Tische mit floralem Tischschmuck und dem Logo der 50+3 Jahre, eine eigens zu diesem Anlass kreierte Speisekarte und viel Freude auf gemeinsame Erlebnisse prägten das Bild.
Die sorgfältig gestaltete, effektvolle Bühne bot den perfekten Rahmen für eine feierliche Abfolge bedeutungsvoller Momente.
Matteo und Martina Giacometti ließen mit vom Herzen kommenden Worten die Höhepunkte der Firmengeschichte Revue passieren: von den Ursprüngen als kleine Werkstatt bis hin zu den heutigen Meilensteinen in Form von Automatisierung, Technologie und Industrievision. Bewältigte Hürden, erlebte Veränderungen, erreichte Ziele: geprägt von Ehrlichkeit und Stolz.
Ein zutiefst bewegender Moment einte die Gäste: Das gemeinsame Gedenken an eine Person, die inner- und außerhalb des Unternehmens unvergessen bleiben wird. Gefühlvolle Worte über die Mutter Paola und die Gründung der Stiftung Favonia ETS, die ihre Werte und ihr Engagement würdigt.
Der lange Applaus im Anschluss an die Reden ließ diesen Moment zu einer kollektiven Umarmung werden – getragen von Ehrlichkeit, aufrichtiger Dankbarkeit und einem gemeinsamen Blick nach vorne.
Und dann wurde gelacht!
Für eine humorvolle Wende sorgten Marco und Pippo, „das Duo, das eigentlich ein Trio ist“, mit einer auf das Event maßgeschneiderten Show. Sketche, Witze und Ironie über Comel, seine Biegemaschinen, die Kürzel der Zertifizierungen und sogar über den Firmenzug. Schallendes Gelächter, charmante Komplizenschaft im Saal und stürmischer Applaus. Letzten Endes sorgt auch Qualität für gute Laune!
Das große Finale
Das Anschneiden der Riesentorte mit dem Logo „50+3“ wurde dem hartnäckigen und unermüdlichen Unternehmer Luigino anvertraut. Er begrüßte jeden Anwesenden einzeln, posierte für Erinnerungsfotos, machte Witze, schüttelte unzählige Hände und wurde mit liebevollen Worten überhäuft.
Zum Abschied gab es für alle ein kleines Geschenk: eine Jubiläumstasche mit einer goldfarbenen Schale, in die das Logo eingraviert war, sowie weitere Andenken.
Als es bereits Nacht war, hielt Luigino einen Moment inne. Er schaute sich im Saal um und lächelte. Und im Dunkeln, zwischen gedämpftem Licht und heiterem Geplauder, bemerkte jemand einen Schmetterling, der sanft durch den Saal flatterte. Es war das Symbol der Stiftung Favonia. Vielleicht nur ein Zufall. Aber an dem Abend dachten viele, dass auch Paola unter ihnen weilte, wie immer.
Ein Fest, um der Vergangenheit zu gedenken, die Gegenwart zu leben und weiter an die Zukunft zu glauben.























